Mamiya SX-Serie

Mamiya MSX 500, kürzeste Belichtungszeit 1/500″, der Knopf am Gehäuse unten rechts neben dem Objektiv dient zum Lösen der Obejktivverriegelung.

1974 erschienen die ersten Kameras der SX-Serie. Wie die parallel zu den Kameras der X-Serie erhältlichen Kameras der seit 1968 angebotenen DTL-Serie verfügten sie wieder über einen M42-Schraubanschluss für die Objektive. Allerdings war im Gehäuse ein Stift angebracht, der in einer Vertiefung des Gehäuses einrastete und es so in einer definierten Position fixierte. Dies erlaubt eine Belichtungsmessung bei offener Blende wie bei den Kameras der X-Serie.

Die Verriegelung wird durch Drücken eines rechts unten neben dem Objektiv angebrachten Knopfes gelöst. Der Filmtransporthebel (Schnellspannhebel) erhielt eine weitere Zusatzfunktion: Neben dem Ein- und Ausschalten der Belichtungsmessung kann die Tiefenschärfe mit der eingestellten Blende geprüft werden. Dazu wird der Hebel bei eingeschalteter Belichtungsmessung – er steht dann vom Gehäuse ab – an das Gehäuse gedrückt, die Blende schliesst sich. Zum Ausschalten muss der Knopf in der Drehachse des Schnellspannhebels Knopf gedrückt werden.

Zunächst erschienen die MSX 500 und MSX1000. Die Belichtungsmessung erfolgt wie bei den Kameras der 1966 erschienen TL-Serie durch das Objektiv über eine im unteren Bildbereich markierte Messfläche, die 10 % des Sucherbildes umfasst. Ein durchaus gelungener Kompromiss zwischen Integral- und Spotmessung. Die beiden Zahlen in der Typbezeichung kennzeichnen die kürzeste Belichtungszeit von 1/500″ und 1/1000″.

Kameras der MSX-Serie konnten auch über einen Blitzschuh und einen Selbstauslöser verfügen. Die auf dieser Seite abgebildete Kamera ist mit einem Blitzschuh ausgestattet, verfügt aber über keinen Selbstauslöser. Meine MSX500 hat weder Blitzschuh noch Fernauslöser.

MSX ohne Objektiv, zu erkennen der Stift zur Objektivveriegelung (Objektivaufnahme bei 9 Uhr), darunter (~7:30 Uhr) der Knopf zur Objektiventriegelung, die Blendenübertragung auf der gegenüberliegenden Seite von ~2 Uhr bis ~ 4 Uhr. Im oberen Bereich des Spiegels ist der für die Belichtungsmessung zuständige Bereich zu erkennen.

Es folgten etwas später die Kameras DSX500 und DSX1000. Wie bei den Kameras der DTL- und X-Serien konnte bei der Belichtungsmessung zwischen Integral- und Spotbelichtungsmessung umgeschaltet werden.

Die Kameras verfügen über folgende Features:

  • Objektivanschluss M42-Gewinde mit Objektivverriegelung
  • Offenblendmessung
  • Belichtungsmessung als Nachführbelichtungsmesser
    • MSX: über 10 % der Sucherfläche (MSX)
    • DSX: Integral- und Spotbelichtungsmessung (6 %, markiert durch den Mikroprismenbereich zur Scharfstellung)
  • Doppelbelichtung möglich
  • Blitzschuh und Fernauslöser
    • MSX: Ausführungsabhängig
    • DSX: Blitzschuh & Fernauslöser

Zubehör:

 

Objektive:

 

Sonstiges:

 

 


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